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Individuelle Gesundheitsleistungen

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Leistungen unter den Gesichtspunkten von Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit im Rahmen eines begrenzten Leistungskataloges.

Gesundheitsbewusste Patienten wissen, dass auf Wunsch die ärztliche Behandlung und Betreuung über diesen eingeschränkten Rahmen hinausgehen kann. Dieser Herausforderung stellt sich unser Team durch medizinisch sinnvolle Leistungsangebote außerhalb der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen.

Für jede Frau generell einmal im Jahr empfehlenswert:
Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter, Harnblase und Eierstöcken als zusätzliche Sicherheit zum Tastbefund. Zur frühzeitigen Erkennung nicht tastbarer Veränderungen im Unterleib.

 


 


Individuelle Gesundheitsleistungen zur Empfängnisverhütung:

Einlage herkömmlicher Kupferspiralen Preiswert und bewährt
 
Einlage moderner Intrauterinsysteme (Hormonspirale) Reduktion starker Regelblutungen bei hohem Empfängnisschutz bis zu 5 Jahren
 
Lagekontrollen der Spirale mittels Ultraschall zur Erkennung von Dislokationen
 
Einlage eines Hormonimplantates unter die Haut des Oberarmes. Sichere Verhütung für 3 Jahre bei Reduktion der Blutungsstärke
 
Sterilisation der Frau durch Bauchspiegelung. Dauerhafte Sicherheit durch Koagulation der Eileiter
 
3-Monats-Spritze hohe Sicherheit auch in der Still-Phase
 
Schwangerschaftstest einschließlich Auswertung
 
Kontrolle der Leberwerte und Blutfette zur Abschätzung der Leberbelastung und des Arteriosklerose-Risikos unter der Einnahme der Pille
 
HIV-Test zu Ihrer Sicherheit und der Ihres Partners

 


 


Individuelle Gesundheitsleistungen zur Schwangerenbetreuung  plus

Ist es uns im Einzelfall durchaus möglich, nicht vorgeschriebenen ärztliche Untersuchungen auch ohne besondere Indikation kostenlos zu erbringen, so erlauben die derzeitige gesetzliche Lage und besonders die prekäre finanzielle Situation der Krankenkasse keine Ausweitung der kostenintensiven Labordiagnostik außerhalb der Vorgabe der Mutterschaftsrichtlinien.
Wir halten es jedoch für unsere Pflicht, Sie auf folgende sinnvolle Untersuchungen hinzuweisen:

Toxoplasmose-Suchtest
zur Klärung der Immunität gegen Infektion mit Toxoplasmose.
Jährlich werden in Deutschland 2000 Kinder geboren, die an in der Schwangerschaft erworbener Toxoplasmose mit zum Teil schwerwiegenden Folgen wie geistiger Behinderung und gestörtem Sehvermögen leiden.
Diese Erkrankung wird durch Katzen, ungekochtes Rindfleisch sowie ungewaschenes Gemüse übertragen und verläuft für die Mutter oft unbemerkt. Durch einen einfachen Bluttest kann festgestellt werden, ob die Schwangere Antikörper besitzt oder ob eine fetale Gefährdung durch eine Erstinfektion in der Schwangerschaft gegeben wäre.

Nackentransparenzmessung mit Hormonanalysen  zur individuellen Risikoabschätzung
für das Vorliegen eines Down-Syndrom (Trisomie 21 – sog. Mongolismus) oder eines Neuralrohrdefektes
(„offener Rücken")
Zur Abklärung dieser Risiken wird bei entsprechender Familienanamnese beider Partner sowie bei einem mütterlichen Alter über 35 Jahren eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) durchgeführt. Bei Fehlen dieser Risiken sind zusätzliche Untersucheungen (Ultraschall-Nackentransparenzmessung  12.-14.SSW verbunden mit Hormonanalysen im mütterlichen Blut )geeignet , auch bei jüngeren Schwangeren Hinweise auf das Vorliegen dieser schweren Fehlbildungen zu liefern.

Oraler Glukose-Toleranz-Test
zum Ausschluss eines Schwangerschafts-Diabetes
Zwei von 100 Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einer Diabetes mit schwerwiegenden Folgen für Mutter und Kind: Bluthochdruck und Harnwegsinfekte sowie Komplikationen unter der Geburt treten häufiger auf. Bei den Kindern finden sich gehäuft Fehlbildungen, zudem ist der Diabetes eine der Hauptursachen vorgeburtlicher Todesfälle. Durch einen Zucker-Belastungstest mit insgesamt 3 Blutzuckerbestimmungen kann eine diabetische Stoffwechsellage rechzeitig erkannt und entsprechend reagiert werden. Aus langjährigen Erfahrungen raten wir Ihnen, diese wenig belastenden Untersuchungen in Anspruch zu nehmen.

Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen
außerhalb der Mutterschaftsrichtlinien ohne Vorliegen einer medizinischen Indikation

 


 


Individuelle Gesundheitsleistungen zur Krebsvorsorge  plus

Zur sinnvollen Ergänzung der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung empfehlen wir:

Ultraschall-Untersuchung von Harnblase, Gebärmutter und Eierstöcken zur frühzeitiger Erkennung nicht tastbarer Veränderungen im Unterleib. Besonders zu empfehlen nach Operationen oder bei Übergewichtigkeit

AutoCyte-Test
Computergestützte Zellpräparation mit geringerer Fehlerquote der zytologischen
Untersuchung auch schwer beurteilbarer Abstriche. Besonders zu empfehlen bei chronischem Ausfluss oder nach rezidivierenden Scheidenentzündungen.

HPV-Test
Gewinnung eines individuellen Risiko-Profils durch Bestimmung der Papilloma-Viren. Der sexuell aktiven Frau besonders zu empfehlen

Immunologischer Stuhltest
Zum Nachweis auch von verborgenen Blutungsquellen im Darmbereich.
Es besteht gegenüber dem herkömmlichen Stuhltest eine mehrfach erhöhte Sicherheit der Früherkennung auch kleiner Tumoren. Zu empfehlen bei familiärer Darmkrebs-Belastung sowie bei Verdauungsproblemen

 


 


Individuelle Gesundheitsleistungen in den Wechseljahren

Bestimmung des Hormonspiegels zur Überprüfung der homonellen Situation
 
Kontrolle der Leberwerte und Blutfette

Knochendichtemessung mittels Ultraschall Überprüfung der Knochenfestigkeit und rechtzeitiges Erkennen vermehrten Knochenabbaus ohne Strahlenbelastung zur Osteoporose-Prävention
 
Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter, Eierstöcke und Harnblase

 


 


Individuelle Gesundheitsleistungen im Impfbereich

Trotz Empfehlung der Impfkommission und nachgewiesenem sicherem Schutz
übernehmen die Krankenkassen leider noch nicht die Kosten für alle
Impfungen .

Wir führen in diesem Bereich für Sie und Ihre Familienangehörigen u. a.
bewährte Schutzimpfungen gegen folgende Erkrankungen durch:

HPV -Impfung (Humane Papilloma-Viren)
zur Prophylaxe des virusbedingten Gebärmutter-Halskrebses (Zervixkarzinom).
Durch diese Impfung lassen sich 90 % der häufigsten Krebserkrankung des Unterleibes vermeiden.

Bis zum 18. Lebensjahr werden diese Impfungen von den Krankenkassen getragen !



Varizellen (Windpocken)
Zu empfehlen bei bestehendem Kinderwunsch zur Vermeidung der Varizellen-Embryopathie.

Hepatitis A/B
empfehlenswerter Impfschutz besonders vor Reisen in daas Mittelmeergebiet
und nach Asien . Wiederholung nach 10 Jahren erforderlich.

FSME
Schutz gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis .
Durch Zecken zunehmend auch in deutschen Mittelgebirgen hervorgerufen.



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